Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen bei Familienmediationen
Wann ist es sinnvoll, Kinder und Jugendliche direkt oder indirekt in das Mediationsverfahren einzubeziehen? Gibt es Mindestvoraussetzungen, um eine altersgerechte (teilweise) Teilnahme zu ermöglichen? Welche Grenzen sind unbedingt einzuhalten? Sind besondere Anforderungen an die Prozessverantwortung der Mediatoren zu stellen?
Praxisbezogen werden anhand von Fallbeispielen aus der Familienmediation die Grundlagen erarbeitet und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch geschaffen. Die „gesetzliche Förderung“ der Mediationsverfahren mit §§ 135 und 156 FamFG wird berücksichtigt und die Handhabung in bereits gerichtlichen Verfahren erörtert.
Die Referentin, Rechtsanwältin und Mediatiorin Sonja Rediger, ist Lehrbeauftragte der juristischen Fakultät der Ruhruniversität Bochum für Mediation.
Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen bei Familienmediationen
Termin: Mittwoch, 14.09.2011, 14:30 - 20:00 Uhr
Ort: Gebäude der Rechtsanwaltskammer Hamm
Die Teilnahme an diesem Seminare ist nur für Mitglieder der Rechtsanwaltskammer Hamm möglich.
Der Vortrag kann hier gebucht werden.
Anwaltliche Begleitung gerichtlicher und außergerichtlicher Mediation
Die richterliche Mediation an einzelnen Gerichten im OLG-Bezirk Hamm ist eingeführt. Auch außergerichtlich nehmen die Nachfragen der Mandanten nach Mediation stetig zu. Das Dozententeam beleuchtet konkret die Vor- und Nachteile des Mediationsverfahrens aus anwaltlicher Sicht.
• Unterschiede im Verfahrensablauf und veränderte Beratungssituation
• Vorbereitung des Mediationsverfahrens bei anwaltlicher Begleitung
• Erörterung der Rechtsargumente unter Berücksichtigung der verfahrenstypischen „Interessenklärung“
• Besondere Anforderungen an die „Mediationsvereinbarung“ sowie Titulierungsvoraussetzungen
• Gebühren- und haftungsrechtliche Fragen
• Mediation als Marketinginstrument zur Mandatenbindung
Eine Schaumediation zeigt den Ablauf des Verfahrens und verdeutlicht die besondere Vermittlungstechnik in der Mediation. Erfahrungsberichte von Mandanten bei gerichtlicher und außergerichtlicher Mediation sowie aus der mediativ tätigen Richterschaft gewähren Einblick in die bevorstehenden Veränderungen durch konsensuale Konfliktlösung.
Die Dozenten, u.a. Frau Rechtsanwältin und Mediatorin Sonja Rediger, Lehrbeauftragte für Mediation an der Ruhruniversität Bochum, sind als langjährige Mediatoren in unterschiedlichen Rechtsbereichen und als Ausbilder aktiv an der Fortentwicklung der Mediation beteiligt.
Referenten:
Rechtsanwältin und Mediatiorin Rediger, Sonja / Rechtsanwalt und Mediator Krampen, Ingo / Rechtsanwältin und Mediatiorin Eisel, Christine / Rechtsanwalt und Mediator Widder, Jürgen
Termin:
Freitag, 06.05.2011, 13:30 - 19:00 Uhr
Ort: Gebäude der Rechtsanwaltskammer Hamm
Die Teilnahme an diesem Seminare ist nur für Mitglieder der Rechtsanwaltskammer Hamm möglich.
Der Vortrag kann hier gebucht werden.
Wissenschaftliche Veranstaltung zum Thema Stalking
In Zusammenarbeit mit dem Verein „Landesinitative Stalking e.V.“ plant der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine wissenschaftliche Veranstaltung zum Thema Stalking. Vortrag zum Thema Stalking halten zwei externe Referenten. Danach stellt sich die Landesinitiative Stalking e.V. vor.
Referenten: Prof. Briken, Prof. Dreßing
Abschlussvortrag: Präsentation und Vorstellung der Landesinitiative Stalking NRW e.V.
Termin: 28.5.2011
Ort: Tagungsraum der LWL-Universitätsklinikum Bochum, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin im LWL-PsychiatrieVerbund Westfalen, Alexandrinenstr. 1 - 3, 44791 Bochum
Stalking im Familien- und Strafrecht
in der Kriminalprävention
Die Landesinitiative Stalking e.V. hielt einen Vortrag zum o.g. Thema Stalking.
Vortrags-Nr.:31652
Referenten: Rechtsanwältin Cornelia Frech, KHK Ralf Jeske, Staatsanwalt Paul Jansen
Termin: 18.03.2011 - 13:30 - 19:00 Uhr
Ort: Gebäude der Rechtsanwaltskammer Hamm, Ostenallee 18, 59063 Hamm
18. Herner Frauenwochen 2011
Vom 05. bis 12. März 2011
Die diesjährigen Frauenwochen standen ganz im Zeichen des Kampfes der Frauen für Gleichberechtigung. 100 Jahre Internationaler Frauentag wurde 2011 begangen, ein guter Grund sich dieses historischen Datums zu erinnern.
Zum 18ten Mal veranstaltete die Gleichstellungsstelle der Stadt Herne eine besondere „Frauenwoche“. Gleichzeitig mit dieser Veranstaltung feierte die Gleichstellungsstelle ihr 25-jähriges Bestehen und wie in den vergangenen Jahren wurden auch wieder einige Vorträge bzw. Veranstaltungen bei uns in der Kanzlei durchgeführt.
Welche Veranstaltungen wir angeboten haben, können Sie nachfolgend lesen:
Dienstag, 08.03.2011 - 18:30-20:00 Uhr
Unterhalt für Frauen und Kinder –Unterhalt für die eigenen Eltern
Die Unterhaltsreform 2008 hat viele Frauen geschockt. Plötzlich schien es so zu sein, dass es nach der Scheidung -unabhängig von der Ehedauer- keinen Unterhalt mehr gibt.
Der Schock ist abgeklungen und die Rechtsprechung hat viele befürchtete Folgen der Gesetzesänderung abgemildert. Aber wie sieht es denn jetzt aus?
• Wann gibt es noch Unterhalt?
• Was ist der Unterschied zwischen Unterhalt in der Trennungszeit und nach der Scheidung?
• Wieso gibt es eventuell nach der neuesten Änderung der Düsseldorfer Tabelle vom 01.01.2011 weniger Unterhalt?
Da sich die Altersstruktur der Gesellschaft ändert, sind viele Frauen mit der Forderung konfrontiert, für ihre eigenen betagten und evtl. pflegebedürftigen Eltern Unterhalt leisten zu sollen. Wir wollen folgende Fragen anschneiden:
• Wann ist Unterhalt für die Eltern zu zahlen?
• Wie berechnet sich der Elternunterhalt? Was bleibt Ihnen als verpflichtete Kinder (mit Familie) übrig?
• Wer darf Auskunft über Ihr Einkommen fordern?
Referentin: Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht Cornelia Frech, Mitglied des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt der Stadt Herne
Veranstaltungsort: Fachanwaltskanzlei Kill und Frech• Overhofstr. 5 • 44649 Herne
Datum und Uhrzeit: 08.03.2011 17:30 Uhr - entgeltfrei
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung erbeten unter: 02325 587280 oder kanzlei@kill-frech.de
Alle Infos, Zeitpunkt und Ort finden Sie hier als PDF zum Ausdrucken.
Mittwoch, 09.03.2011 - ab 09:00 Uhr
Zurück in die Business-Welt
Im Online Auftritt der Zeitung ELTERN gibt es einen Test: Sind Sie fit für das Bewerbungsgespräch? Er enthält angeblich die zehn häufigsten Fragen für Wiedereinsteigerinnen.
So zum Beispiel:
• Trauen Sie sich wirklich zu, diese Stelle voll auszufüllen?
• Können Sie sich mit Kindern überhaupt für den Beruf motivieren?
• Welche Unterstützung brauchen Sie in der Einarbeitungsphase?
Warum das die falschen Fragen sind und Sie sich vielmehr fragen sollten:
• Welche Ziele habe ich?
• Wie erreiche ich diese Ziele?
• Wie trete ich erfolgreich in der Business-Welt auf?
erfahren Sie von Frau Irmgard Diephaus - www.identity-ideas.com
Frau Diephaus ist nach langjähriger Tätigkeit als Personalleiterin in internationalen Unternehmen seit mehreren Jahren als Business Coach selbständig. Einer ihrer Schwerpunkte im Coaching ist die individuelle passgenaue Selbstpräsentation in den Bewerbungsunterlagen und während des Bewerbungsgespräches.
Referentin: Frau Irmgard Diephaus
Veranstaltungsort: Fachanwaltskanzlei Kill und Frech• Overhofstr. 5 • 44649 Herne
Datum und Uhrzeit: 09.03.2011ab 09:00 Uhr - entgeltfrei
Aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl findet der Vortrag leider nicht statt.
Alle Infos, Zeitpunkt und Ort finden Sie hier als PDF zum Ausdrucken.
Mittwoch, 09.03.2011 - 18:30 - 20:00 Uhr
Wie wiege ich meine Gedanken, Sorgen und Ängste in den Schlaf?
Wie lange dauert eine Nacht? Minuten werden zu Stunden. Als hätten Räder Sie überfahren.
So fühlen Sie sich am nächsten Morgen. Nach der ersten Tasse Kaffee geht es. Beschwert schleppen Sie sich durch den Tag. Ihr Körper beschwert sich und gibt Zeichen. Sie rennen weiter im Hamsterrad. Der Hamster kann tagsüber schlafen. Sie, Ihre Gedanken, Sorgen und Ängste nicht. Heute Nacht wird es anders. Sie kennen es: Je mehr Sie sich dies vornehmen, desto weniger klappt es mit dem Schlaf. Warum können Sie nicht was Sie sich so sehr wünschen? Einfach nur schlafen.
Finden Sie in diesem Seminar Antworten darauf. Finden Sie den Schlüssel für das Wie. Erfahren Sie Etliches rund um den Schlaf. Finden Sie zu einer für Sie annehmbaren, erholsamen Nachtruhe mit der Sie leben können. Tanken und entspannen Sie für Tage voller Tatkraft und Lebensfreude in erholsamen Nächten.
Referentin: Gabriele Ikinger-Büse - Personalentwicklung Gesundheitscoaching
Veranstaltungsort: Fachanwaltskanzlei Kill und Frech• Overhofstr. 5 • 44649 Herne
Datum und Uhrzeit: 09.03.2011ab 18:30 - 20:00 Uhr - entgeltfrei
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung erbeten unter: 02325 587280 oder kanzlei@kill-frech.de
Alle Infos, Zeitpunkt und Ort finden Sie hier als PDF zum Ausdrucken.
Donnerstag, 10.03.2011 - 10:00 - 11:30 Uhr
Umgangsrecht aus Sicht des Kindes
Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil. So steht es in unserem Bürgerlichen Gesetzbuch. Aber weswegen ist aus Sicht des Kindes der Umgang mit jedem Elternteil wichtig für seine Entwicklung - auch im Fall von Trennung oder Scheidung?
• Welche Grenzen sind zu setzen zum Wohl des Kindes?
• Wie unterscheidet sich der Blickwinkel des Kindes auf den anderen Elternteil von dem, den die Eltern gegenseitig voneinander einnehmen?
• Eltern fragen sich auch häufig, was sie richtigerweise verhalten sollten, wenn das Kind von sich aus nicht nach Umgang mit dem anderen Elternteil bittet oder erklärt, es möchte den Kontakt nicht.
Heinzjürgen Ertmer ist durch seine frühere Tätigkeit als Jugendamtsleiter in Herten vertraut mit den Fragestellungen und Problemen rund um das Thema Umgang. Er wird vor allem die (psychologi-sche) Sicht der Kinder darstellen und beleuchten, welche Wichtigkeit und Bedeutung klare Regelungen für die Kinder beim Umgangsrecht haben. Dabei zeichnet sich Hansjürgen Ertmer, der gerngelesener Ratgeber im Famillienteil der Hertener Allgemeinen und der Recklinghäuser Zeitung ist, durch konkrete Handlungsvorschläge und nachvollziehbare Lösungswege aus.
Referent: Heinzjürgen Ertmer, Herten
Veranstaltungsort: Fachanwaltskanzlei Kill und Frech• Overhofstr. 5 • 44649 Herne
Datum und Uhrzeit: 10.03.2011 - 10:00 - 11:30 Uhr - entgeltfrei
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung erbeten unter: 02325 587280 oder kanzlei@kill-frech.de
Alle Infos, Zeitpunkt und Ort finden Sie hier als PDF zum Ausdrucken.
Donnerstag, 10.03.2011 - 18:30 - 20:00 Uhr
Mediation - sich einigen statt streiten
Einige haben es schon gehört, einige wissen was, viele rätseln:
Mediation ist in aller Munde: Es handelt sich um ein Verfahren, dass helfen soll, Ehestreitigkeiten „friedvoller“ zu lösen.
Der Gesetzgeber hat es inzwischen in viele Gesetze aufgenommen. Mediation wird seitdem zunehmend Bestandteil der familiengerichtlichen Verfahren.
Rechtsanwältin Sonja Rediger, Mediatorin und Lehrbeauftragte für Mediation an der Ruhruniversität Bochum, wird Ihnen einen Überblick in dieses spannende Verfahren geben.
• Wobei hilft es?
• Was kostet es und wer finanziert es?
• Warum empfiehlt das Gericht es?
• Wie funktioniert es und was sind die Voraussetzungen?
Frau Rediger ist nicht nur selbst als Mediatorin überwiegend im Familienrecht aktiv. Als Referentin ist sie in Aus- und Fortbildung tätig und hält zahlreiche Vorträge.
Referentin: Rechtsanwältin und Mediatorin Sonja Rediger, Lehrbeauftrage für Mediation an der Ruhruniversität Bochum
Veranstaltungsort: Fachanwaltskanzlei Kill und Frech• Overhofstr. 5 • 44649 Herne
Datum und Uhrzeit: 10.03.2011 - 18:30 - 20:00 Uhr - entgeltfrei
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung erbeten unter: 02325 587280 oder kanzlei@kill-frech.de
Alle Infos, Zeitpunkt und Ort finden Sie hier als PDF zum Ausdrucken.
Trennungs- und Scheidungsmediation - Aufbautraining
Innerhalb des Mediationsverfahrens wird der Mediator mit schwierigen Gesprächssituationen konfrontiert, wenn bei den Klienten Blockaden auftreten oder Gefühlsausbrüche und gegenseitige Wortgefechte den Raum einnehmen. Das Training dient der Reflexion des eigenen situationsbedingten Verhaltens und hilft, das Repertoire im Umgang mit den Beteiligten zu erweitern. Welche Techniken bieten sich für einen differenzierten Umgang mit temperamentsgeprägtem Verhalten an? Wie werden Forderungen, Abwertungen und Verletzungen prozessorientiert umformuliert?
Vortrags-Nr.:31093
Referentin: Rechtsanwältin Sonja Rediger
Termin: Freitag, 17.09.2010, 13:30 - 19:00 Uhr
Ort: Gebäude der Rechtsanwaltskammer Hamm
Die Teilnahme an diesem Seminare ist nur für Mitglieder der Rechtsanwaltskammer Hamm möglich.
Der Vortrag kann hier gebucht werden.
Ausstrahlen, ankommen, punkten
Am Dienstag, 08. Juni 2010 wird die Ihnen als Lach-Yoga-Therapeutin bekannte Hertenerin Gabriele Ikinger-Büse in der Zeit von 19:00 bis ca. 21:00 Uhr in unseren Kanzleiräumen in der Overhofstr. 5 in Herne-Wanne Sie mit folgendem, kostenlosen Workshop begrüßen:
Ausstrahlen, ankommen, punkten
Sie kennen es! In Gesellschaft mancher Menschen fühlen Sie sich wohl. Andere wirken auf Sie wie das sprichwörtlich rote Tuch. Was ist das Geheimnis der Menschen, die eine magische Ausstrahlung besitzen?
Lernen Sie in diesem Workshop Ihre Ausstrahlung, Ihre Außenwirkung zu optimieren. Nie war diese wichtiger als heute! Gesundheit und Berufsleben werden immer mehr zur Privatsache, es gilt sich strahlend zu fühlen und erfolgreich zu sein.
Ganzheitliche Persönlichkeitsbildung basierend auf Ihren Fähigkeiten, Ihren Möglichkeiten und Ihrem Willen gibt ein gutes Gefühl für sichere Auftritte und steigert den Selbstwert und das Selbstvertrauen, auch in heiklen Situationen. Nutzen Sie Ihren Erfolgsfaktor und Ihren Wohlfühlgaranten Ausstrahlung! Entfalten Sie Ihr Charisma für ein entspanntes Berufs- und Privatleben.
Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist Ihre vorherige telefonische Anmeldung unter 02325/587 28 0 erforderlich, ggfls. nehmen wir Sie auch in die Warte-/Ersatzliste auf. Sollten Sie trotz Zusage kurzfristig nicht teilnehmen können, bitten wir um Abmeldung, um Ihren Platz anderweitig vergeben zu können.
Familienrecht – Verhandlungsführung und mediative Elemente in Fragen Sorge- und Umgangsrecht
Fortbildung - Veranstaltung “Familienrecht – Verhandlungsführung und mediative Elemente in Fragen Sorge- und Umgangsrecht (Ri) vom 04.05. – 05.05.2010 in Recklinghausen.
Diese Fortbildung richtet sich an Familienrichterinnen und Familienrichter.
Inhalt:
Die Veranstaltung soll Möglichkeiten der gütlichen Streitbeilegung bei Sorgerechts- und Umgangsstreitigkeiten aufzeigen und die Familienrichterinnen und Familienrichter darin schulen, wie Sie zu einer gütlichen Streitbeilegung beitragen können. Verlierer von Trennungen und Scheidungen sind die Kinder. Im Sinne der Kinder ist es besonders wichtig, in Sorgerechts- und Umgangsverfahren auf eine gütliche Einigung der Eltern hinzuwirken.
Geplante Themen sind:
• Verhandlungsführung in gerichtlichen Sorge- und Umgangsverfahren
• Erzielung einvernehmlicher Lösungen in der gerichtlichen Praxis
• Mediative Elemente im Familienrecht und im familiengerichtlichen Verfahren
• Möglichkeiten und Grenzen der Verfahrenskombination
RAin Rediger und RA Widder, beide Lehrbeauftragte an der Ruhruniversität Bochum, führen als Referentin und Tagungsleiter durch die Veranstaltung.
Zeit: 04.05. – 05.05.2010
Ort: Justizakademie Recklinghausen, August-Schmidt-Ring 20, 45665 Recklinghausen Wegbeschreibung
Im Rahmen der 17. Herner Frauenwoche fanden in unserer Kanzlei wieder interessante Vorträge statt:
Donnerstag, 11.03.2010 - 18:30 – 20:30 Uhr
Stalking! Belästigt, verfolgt, bedroht
Ex-Partner, Arbeitskollegen oder völlig fremde Männer beobachten, verfolgen, belästigen oder bedrohen Frauen. Die Verfolgten fühlen sich, als befänden sie sich in einem nicht enden wollenden Albtraum. Keinesfalls ein seltenes Problem, da rund 12 % aller Menschen in Deutschland einmal Stalking-Opfer gewesen sind.
Die Veranstaltung informiert über Stalking und gibt Anhaltspunkte, wo Stalking anfängt oder was als noch normales, sozialadäquates Verhalten bezeichnet werden kann.
Sie erhalten Hinweise, wie das Opfer reagieren kann, um dem Stalking ein Ende zu setzen. Sie erfahren, wie versucht wird, Gefährdungsanalysen aufzustellen, die einschätzen helfen, ob eine Gefahr für Leib und Leben vom Täter ausgeht.
Die Referenten sind Initiatoren und Gründungsmitglieder der Landesinitiative Stalking NRW e. V., einem gemeinnützigen Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die professionell mit diesem Thema befassten Berufsgruppen besser miteinander zu vernetzen, um sich so gemeinsam zu unterstützen und fortbilden zu können.
Hilfreiche Literaturtipps zum Thema finden Sie hier.
Veranstaltungshinweis:
Am Dienstag, dem 09.03.2010 ist in der Zeit von 16:00 - 18:00 Uhr, eine Hotline zum Thema unter der Rufnummer 02323/16-9000 geschaltet!
Alle Infos, Zeitpunkt und Ort finden Sie hier als PDF zum Ausdrucken. Außerdem finden Sie hier zum Thema einen Presseartikel der WAZ vom 06.03.2010
Mittwoch, 10.03.2010 - 18:30 – 20:30 Uhr
Umgangs- und Sorgerecht Der „Kampf“ um die Kinder - oder geht es auch anders?
Mütter und Väter, die sich trennen (wollen) oder getrennt haben, treibt immer die Sorge um die Kinder. Wie verkraften die Kinder die Trennung, wo sollen die Kinder zukünftig wohnen, bekommt ein Elternteil das Sorgerecht allein und wie häufig besucht das Kind den Elternteil, bei dem es nicht wohnt? Wer entscheidet das? Das Kind, die Eltern, das Jugendamt? Werden Geschwister zwischen den Eltern „aufgeteilt“?
Wir werden Ihnen die Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten zwischen Sorgerecht und Umgangsrecht erläutern. Sie werden erkennen, dass nahezu alle Ängste unbegründet sind und erfahren, wie Sie die Kinder am besten durch die Trennung begleiten. Auch die kritischen Fälle, in denen Gewalt in der Familie ist oder Beschimpfungen des anderen Elternteils in Anwesenheit der Kinder an der Tagesordnung sind, werden wir ansprechen.
Die Mediation spielt dabei eine wichtige Rolle, da hiermit Konflikte zwischen den Eltern gelöst werden sollen. Wir sprechen über Voraussetzungen, Vor- und Nachteile sowie Kosten des Mediationsverfahrens.
Alle Infos, Zeitpunkt und Ort finden Sie hier als PDF zum Ausdrucken.
Dienstag, 09.03.2010 - 18:30 – 20:30 Uhr
Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg – Eine Einführung
Die GFK ist eine Kommunikationslehre, die dabei hilft, die Selbst- und Fremdwahrnehmung zu verbessern. Sie versteht sich als Grundhaltung, die auf Basis von Wertschätzung und einfühlendem Verstehen einen friedlichen Austausch zwischen Menschen fördert. GFK im Alltagsleben angewendet bedeutet, in seiner Sprache die jeweiligen Bedürfnisse aller Beteiligten zu berücksichtigen. Es gibt keine Schuldzuweisungen, keine Angriffe und Abwertungen des Gegenübers. Konfliktlösungen werden nicht auf Kosten der Gesprächspartner, sondern miteinander entwickelt.
Die Veranstaltung soll einen Einblick für die Nutzung der Gewaltfreien Kommunikation sowohl in der Familie und im Berufsleben als auch besonders im Umgang mit Kindern für Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen geben. Mit Übungsbeispielen wird das Grundmodell der GFK vermittelt.
Die Referentin Sonja Rediger ist als Lehrbeauftragte für Mediation an der Ruhr-Universität sowie als Mediatorin und Rechtsanwältin tätig. Sie hat die Methode bei dem US-amerikanischen Psychologen Marshall B. Rosenberg selbst in mehreren Workshops erlernt und bietet seitdem Einführungen hierzu als Ausbilderin für MediatorInnen an.
Alle Infos, Zeitpunkt und Ort finden Sie hier als PDF zum Ausdrucken.
Hilfreiche Literaturtipps zum Thema finden Sie hier.
Montag, 08.03.2010 - 19:00 - 20:30 Uhr
Mudras bis die Glückshormone tanzen …
Im letzten Jahr erlebten Sie bei uns das Lachyoga, dass Sie jetzt als eine Eröffnungsveranstaltung der Herner Frauenwoche wieder finden. Sie ahnen: Es war schön bei uns! Damit Sie sich weiter entspannen können: Die einen nennen es Finger-Yoga, die anderen Mudras. Der Name heißt frei übersetzt Geste, Siegel, Handhaltung, mystisches Symbol. Der Ursprung liegt im Dunkeln. Dass diese Mudras tatsächlich auch Alltagsbeschwerden lindern oder sogar verschwinden lassen, erscheint mehr als verwunderlich. Aber es stimmt: über die Fingerspitzen können sehr gezielt bestimmte Regionen des Körpers stimuliert oder entspannt werden. Dies hilft bei Kopfschmerzen genauso wie bei Stress oder anderen Empfindlichkeitsstörungen des Alltags und darüber hinaus. An diesem Abend erfahren Sie in Theorie und natürlich auch in Praxis, welchen faszinierenden Nutzen und Gewinn die Fingerübungen und Handhaltungen bringen. Erfahren Sie von der Wirkung auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene.
Die Übungen mit den Fingern sind für alle Menschen geeignet, ob gesund oder krank, berufstätig oder im Ruhestand. Wer sich auf die Übungen einlässt und sie regelmäßig konzentriert durchführt, wird die positive Wirkung spüren können und nicht mehr missen wollen.
Alle Infos, Zeitpunkt, Ort und Anmeldung finden Sie hier als PDF zum Ausdrucken.
Familienrecht Informationsveranstaltung für Migrantinnen
Gesetzliche Regelungen zum Schutz gegen häusliche Gewalt und Beratungsangebote in Herne
Die Veranstaltung richtet sich an Frauen mit Migrationshintergrund und wird sich mit folgenden Themen beschäftigen:
Welche Rechte und Pflichten habe ich als Frau?
Wo erhalte ich Hilfe bei Problemen die meine Familie betreffen?
Welche Beratungsstellen geben Auskunft bei familienrechtlichen Angelegenheiten?
Referentin: Cornelia Frech, Fachanwältin für Familienrecht
Wann: Mittwoch 18. November 2009
Zeit: 09:30 Uhr - 11:30 Uhr
Ort: Schüchtermannstr. 2, 44628 Herne
Wann: Mittwoch 25. November 2009
Zeit: 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Ort: GFI, Horsthauser Str. 171, 44628 Herne
Die folgende Veranstaltung richtet sich speziell an Spätaussiedlerinnen
Wann: Donnerstag 19. November 2009
Zeit: 16:30 Uhr – 18:00 Uhr
Ort: Schüchtermannstr. 2, 44628 Herne
Die folgende Veranstaltung richtet sich an Väter mit Migrationshintergrund
Wann: Mittwoch 09. Dezember 2009
Zeit: 17:30 Uhr – 19:30 Uhr
Ort: wird noch bekannt gegeben
Die folgende Veranstaltung richtet sich an Frauen mit Migrationshintergrund im Stadtteil Bickern / Unser Fritz
Wann: Montag 14. Dezember 2009
Zeit: 10:00 Uhr – 12:00 Uhr
Ort: wird noch bekannt gegeben
Die Veranstaltungen werden unterstützt vom Runden Tisch gegen häusliche Gewalt
"Stalking - Erkennen, bewerten, verhindern"
In Zusammenarbeit mit dem Verein „Landesinitative Stalking e.V.“ werden umfangreiche und notwendige Kenntnisse zu dem immer häufiger auftretenden Fällen des intensiven Nachstellens (Stalking) und der Gewaltschutzfälle sowohl für straf- als auch zivilrechtlich tätige Justizangehörige vermittelt.
Die Bearbeitung der Fälle krankt häufig an dem nicht nachvollziehbaren Opferverhalten, das schnell als „unlogisch“, „unglaubhaft“ oder „hysterisch“ eingeordnet wird. Daraus resultieren nicht angemessene Vorgehensweisen, die neben einem Verweis auf den Privatklageweg, der nicht optimierten Bearbeitung von Eilanträgen im Zivilbereich und der ungenutzten Möglichkeiten vorläufiger Haftbefehle, in vielen Fällen schon zu dramatischen Konsequenzen für die Opfer geführt haben.
Mit „harten“ Zahlen, Fakten, Daten werden die Häufigkeit der Fälle und deren typische Begehungsweisen präsentiert.
Durch die Auswertung der aktuellen Situation vor Ort in Nordrhein-Westfalen sowie unter Berücksichtigung der neuesten Forschungsergebnisse werden typische Täterpersönlichkeiten und Tathandlungen dargestellt. Daneben wird vermittelt, warum Opfer wie reagieren und welches typische Opferverhaltensweisen sind.
Ebenso werden anhand konkreter Fälle sog. Gefährdungsanalysen durchgesprochen, die es einfacher machen werden, das tatsächliche Gefährdungspotential der Täter in einem laufenden Verfahren einzuschätzen.
Referenten sind: Cornelia Frech, Sonja Rediger und Ralf Jeske
www.stalking-nrw.de
Zeit: Montag 30.11.2009
Ort: Justizakademie Recklinghausen, August-Schmidt-Ring 20, 45665 Recklinghausen Wegbeschreibung
Im Rahmen der 16. Herner Frauenwoche fanden in unserer Kanzlei wieder interessante Vorträge statt:
Lach-Yoga „Die heilsame Kraft des Lachens“ – weit mehr als lustig! 09.03.2009
Hasya-Yoga / Lach –Yoga fördert die psychische und physische Gesundheit im Alltag und in Krisen. Wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass positiv gestimmte Menschen eine um rund fünf Jahre höhere Lebenserwartung haben als ihre miesepetrigen Zeitgenossen.
Jeder weiß: Lachen ist gesund, aber was tun, wenn ich nichts zu lachen habe? Lach-Yoga bietet eine einfache und doch unglaublich effektive Methode, wie jeder das Lachen wieder lernen und sich auch erhalten kann. Genießen Sie Entspannung mit Sofortwirkung in heiterer und humorvoller Atmosphäre. Erleben Sie Lach-Yoga in Theorie und Praxis und mobilisieren Sie Ihre Energien nachhaltig. Nebenwirkung möglich: Lachen macht glücklich.
Referentin: Gabriele Ikinger-Büse, Lach-Yoga-Schule Herten, 02366/ 939440
Wir bitten um kurze telefonische Anmeldung unter 02325/58728 0, da nur begrenzte Plätze zur Verfügung stehen.
Zeit: Montag 09.03.2009 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Ort: Veranstaltungsraum der Fachanwaltskanzlei Kill und Frech, Overhofstr. 5, 44649 Herne Wegbeschreibung hier - Parkplätze vor der Kanzlei
Veranstalterin Rechtsanwälte Kill und Frech
Presseberichte:
Sonntagsnachrichten vom 08.03.2009
Wochenblatt vom 01.03.2009
entgeltfrei!
Ein Jahr neues Unterhaltsrecht - Vortrag 10.03.2009 18:00 Uhr
Seit dem 01.01.2008 gibt es ein neues Unterhaltsrecht, dass zu erheblichen Veränderungen geführt hat. Im letzten Jahr konnten wir Ihnen die Gerüchteküche zum neuen Gesetz nur ansatzweise aufarbeiten und stellten uns die Frage:
Unterhalt nur noch für „auserwählte“ Frauen??
Nach einem Jahr können wir Ihnen nun berichten, wie die Gerichte das neue Gesetz anwenden. Sie werden unter anderem erfahren,
• ob Sie unter die Kategorie „auserwählte“ Frauen fallen;
• unter welchen Voraussetzungen es noch Unterhalt für die getrenntlebende oder geschiedene Ehefrau gibt;
• was sich beim Kindesunterhalt geändert hat (auch unter Berücksichtigung der seit dem 01.01.2009 aktuell gültigen Düsseldorfer Tabelle);
• welche Auswirkungen eine neue Heirat des Unterhaltspflichtigen hat;
• welche Unterlagen Sie auch in einer funktionierenden Ehe gut aufbewahren sollten für den Fall des Falles;
• ob es sinnvoll ist, einen Ehevertrag abzuschließen und wie dieser aussehen sollte?
Es werden Hinweise gegeben, was Sie eigenständig unternehmen können, um Ihre Rechtsposition zu stärken und Fallstricken aus dem Weg zu gehen.
Die Referentin ist Fachanwältin Cornelia Frech - seit 1999 Mitglied des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt in Herne.
Zeit: Dienstag 10.03.2009 18:00 Uhr
Ort: Veranstaltungsraum der Fachanwaltskanzlei Kill und Frech, Overhofstr. 5, 44649 Herne. Wegbeschreibung hier - Parkplätze vor der Kanzlei
Veranstalterin Rechtsanwälte Kill und Frech
Der Vortrag ist entgeltfrei!
Opfer einer Gewalttat- und was kommt nun? Vortrag 11.03.2009, 14:00 Uhr
Opfer von Gewalttaten wundern sich häufig, dass sie nach einer Anzeige gegen den Täter von einer weiteren Entwicklung der Angelegenheit nichts erfahren. Sie werden vielleicht noch einmal zur Polizei gebeten, um ihre Aussage zu wiederholen, zu ergänzen, wissen aber nicht warum und dann passiert-erst mal nichts. Opfer von Gewalttaten werden nicht selten zweimal Opfer: einmal bei der Tat selbst und dann, wenn sie sich dem Ablauf eines Strafverfahrens hilflos ausgeliefert sehen.
Der Vortrag wird Sie darüber informieren:
• warum das Opfer nichts vom Ermittlungsablauf gegen den Täter mitbekommt und wie das geändert werden kann,
• ob und wann auch das Opfer einen Anwalt beauftragen kann, der das Opfer im Strafverfahren begleitet;
• welche Kosten für einen Anwalt anfallen und in welchen Fällen der Staat dem Opfer einen Anwalt bezahlt;
• ob es Möglichkeiten gibt, als Opfer aktiv in einem Strafprozess mitzuwirken und z.B. Rechtsmittel einzulegen, wenn der Täter nicht oder nicht „hart“ genug bestraft wird?
Außerdem werden Sie informiert über die „Anonyme Spurensicherung“ (ASS), die es dem Opfer ermöglicht, sich nach einer Sexualstraftat medizinisch untersuchen und versorgen zu lassen sowie die dabei festgestellten Spuren anonym unter einer Chiffrenummer aufbewahren zu lassen. So kann das Opfer in Ruhe überlegen, ob es den Täter tatsächlich anzeigen will.
Fachanwältin Cornelia Frech ist seit 1999 Mitglied des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt in Herne. Regelmäßig ist sie zudem als Nebenklagevertreterin für Opfer in Strafverfahren tätig.
Zeit: Mittwoch 11.03.2009, 14:00 Uhr
Ort: Veranstaltungsraum der Fachanwaltskanzlei Kill und Frech, Overhofstr. 5, 44649 Herne. Wegbeschreibung hier - Parkplätze vor der Kanzlei.
Veranstalterin Rechtsanwälte Kill und Frech
Der Vortrag ist entgeltfrei!
Belästigt-Verfolgt-Bedroht - Vortrag 11.03.2009 17:00 Uhr
Stalking und die rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten:
Das Problem ist altbekannt:
Ex-Ehemänner, Ex-Partner, Arbeitskollegen oder völlig fremde Männer beobachten, verfolgen, belästigen oder bedrohen Frauen. Die Verfolgten glauben häufig, sie befänden sich in einem nicht enden wollenden Albtraum und schämen sich mitunter, von ihren Problemen zu erzählen.
12-13 % aller Menschen in Deutschland sind schon einmal Stalking-Opfer gewesen.
Mehr als 20 % der Verfolgten waren körperlichen Gewaltattacken ausgesetzt.
Mehr als 75 % der getöteten oder schwer verletzten Frauen wurden zuvor von ihrem Ex-Partner verfolgt und belästigt.
Die Veranstaltung informiert über Stalking und Möglichkeiten rechtlicher und professioneller Hilfe sowie persönliche Handlungsempfehlungen zum Selbstschutz. Die Referenten sind Initiatoren und Gründungsmitglieder der Landesinitative Stalking NRW, einem gemeinnützigen Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die professionell mit diesem Thema befassten Berufsgruppen besser miteinander zu vernetzen, um sich so gemeinsam unterstützen und fortbilden zu können.
Herr Ralph Jeske ist Kriminalbeamter und Opferschutzbeauftragter der Polizei Bochum. Er ist seit vielen Jahren tätig im Bereich der häuslichen Gewalt und des Stalking und u.a. verantwortlich für die Fortbildung der Polizei in diesen Bereichen.
Frau Cornelia Frech ist Fachanwältin für Familienrecht und seit 1991 als Rechtsanwältin in Herne-Wanne tätig. Sie ist seit 1999 Mitglied des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt in Herne. Im Rahmen ihrer Tätigkeit ist sie häufig mit Gewaltschutzverfahren und der Stalkingproblematik befasst.
Zeit: Mittwoch, 11.03.2009 17:00 Uhr
Ort: Veranstaltungsraum der Fachanwaltskanzlei Kill und Frech, Overhofstr. 5, 44649 Herne. Wegbeschreibung hier - Parkplätze vor der Kanzlei
Veranstalterin
Verein Landesinitative Stalking NRW e.V.
www.stalking-nrw.de
Der Vortrag ist entgeltfrei!
Konflikte gehören zum Leben - Wie kann ich sie klären? Vortrag 12.03.2009 18:00 Uhr
Keiner kann sich Konfliktsituationen entziehen. Sie gehören zum Leben dazu. Für die meisten Menschen wirken Konflikte belastend. Die Konflikte zu klären bedeutet, sich zu entlasten. Eine Klärung bietet die Chance, konstruktiv etwas Neues zu beginnen. Dabei kann ich eine ganze Menge über mich selbst und den anderen erfahren. Das bereichert das Leben und den Alltag aller Beteiligten.
Kleine und wirksame Schritte, Konflikten zu begegnen, werden an diesem Abend erarbeitet. Wir erfahren mehr über unser eigenes Konfliktverhalten und wie wir es ändern können. Wenn ein Konflikt professionelle Unterstützung braucht, kann Mediation als neue Konfliktlösungsmethode hilfreich sein. Die Referentin wird berichten, wann und warum ein neutraler Dritter als Vermittler die bessere Wahl zur Lösung eines Konfliktes sein kann.
Die Referentin Sonja Rediger ist Rechtsanwältin und Mediatorin. Sie unterrichtet als Lehrbeauftragte für Mediation an der Ruhruniversität Bochum und ist in der Fortbildung von Rechtsanwälten und Referendaren zum Thema einvernehmliche Konfliktlösungsmethoden tätig. Auf zahlreichen Erlebnisvorträgen für Familienbildungsstätten und kirchliche Gruppen in Herten und Umgebung engagiert sie sich für einen konfliktklärenden Umgang miteinander.
Zeit: Donnerstag 12.03.2009 18:00 Uhr
Ort: Veranstaltungsraum der Fachanwaltskanzlei Kill und Frech, Overhofstr. 5, 44649 Herne Wegbeschreibung hier - Parkplätze vor der Kanzlei
Veranstalterin Rechtsanwälte Kill und Frech
Der Vortrag ist entgeltfrei.
Rechtsanwälte Kill und Frech: Ziviles Engagement zum Wohl der Mandanten
Am 14. November 2008 nehmen Rechtsanwältin Cornelia Frech und Rechtsanwalt Heinrich Kill am Kongress der Arbeitsgemeinschaft Anwaltsmanagement in Hamburg teil.
Im November und Dezember hält Rechtsanwältin Frech im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Arbeit für die Aktion Runder Tisch gegen Häusliche Gewalt in Herne an fünf Tagen Vorträge zum Thema „Häusliche Gewalt und Schutzmöglichkeiten“.
Vortrag „Nebenklage und Anonyme Spurensicherung nach einer Straftat“ von Rechtsanwältin Frech im Rahmen der 15. Herner Frauenwoche
Opfer von Gewalttaten wundern sich nicht selten, wenn sie Anzeige gegen den Täter erstattet haben und über die weitere Entwicklung der Angelegenheit nichts erfahren. Sie bekommen unter Umständen Angst, wenn sie plötzlich eine Vorladung erhalten, um als Zeuge in einer Strafsache auszusagen, deren Opfer sie waren. So werden Opfer von Gewalttaten nicht selten zwei Mal Opfer: einmal bei der Tat selbst und dann, wenn sie sich dem Ablauf eines Strafverfahrens hilflos ausgeliefert sehen.
In ihrem am 13. März 2008 im Foyer der Herner Gleichstellungsstelle gehaltenen Vortrag klärte Cornelia Frech zum einen auf über Hilfen für Opfer von Straftaten, wann es Sinn macht, einen Anwalt einzuschalten, sowie über Kosten und Kostenübernahmemöglichkeiten. Zum anderen stellte sie die Initiative „Anonyme Spurensicherung nach Fällen sexueller Gewalt“ (ASS) vor – eine besondere Hilfe für Opfer, die sich nicht direkt nach der Straftat dazu durchringen können, den Täter anzuzeigen:
Krankenhäuser in und um Herne bieten die Möglichkeit, Gewaltopfer direkt nach der Tat medizinisch zu untersuchen und zu versorgen. Diese medizinische Dokumentation einer sexuellen Gewalttat sowie die dabei festgestellten Spuren werden an das Institut für Rechtsmedizin in Essen weitergeleitet, wo sie für einen Zeitraum von maximal zehn Jahren unter einer Chiffrenummer als Beweismittel anonym aufbewahrt werden. So haben die Opfer die Chance, den Täter auch noch nach einigen Jahren für die Tat anzuzeigen.
Vortrag „Belästigt. Verfolgt. Bedroht. Stalking und die rechtlichen Möglichkeiten“ von Rechtsanwältin Frech im Rahmen der 15. Herner Frauenwoche
Das Problem ist altbekannt: Ex-Ehemänner, Ex-Partner, Arbeitskollegen oder völlig fremde Männer beobachten Frauen. Dieser Zustand besteht oft über längere Zeiträume. Die Verfolgten glauben nicht selten, sie befänden sich in einem nicht enden wollenden Albtraum und schämen sich mitunter, Hilfe zu suchen. 12 bis 13 Prozent aller Menschen in Deutschland sind schon einmal Stalking-Opfer gewesen. Mehr als 20 Prozent der Verfolgten waren körperlichen Gewaltattacken ausgesetzt. Mehr als 75 Prozent der getöteten oder schwer verletzten Frauen wurden zuvor von ihrem Ex-Partner verfolgt und belästigt.
In ihrem am 12. März 2008 im Foyer der Herner Gleichstellungsstelle gehaltenen Vortrag informierte Cornelia Frech über Stalking und über Möglichkeiten rechtlicher und professioneller Hilfen.
Vortrag „Das neue Unterhaltsrecht“ von Rechtsanwältin Frech im Rahmen der 15. Herner Frauenwoche
Seit dem 1. Januar 2008 gibt es ein neues Unterhaltsrecht, und die Gerüchteküche kocht: Bekommen nur noch „auserwählte“ Frauen Unterhalt? Müssen Frauen arbeiten gehen, auch wenn zu Hause drei Kleinkinder auf die Mutter warten und der Ex-Gatte sich mit der neuen Angetrauten vergnügt? Muss der Ex-Ehemann nach 30 Jahren Ehe keinen Unterhalt zahlen? Kann er sich statt dessen einen dritten Mercedes-Sportwagen kaufen und mit der Geliebten nach Miami entschwinden? Bekommen nur noch minderjährige Kinder Unterhalt, und die Mütter gehen leer aus?
In ihrem am 11. März 2008 im Foyer der Herner Gleichstellungsstelle gehaltenen Vortrag beschäftigte sich Cornelia Frech mit den tatsächlichen Konsequenzen für Frauen im Fall der Trennung und Scheidung. Sie gab Hinweise, was Frauen eigenständig unternehmen können, um ihre Rechtsposition auch mit dem geänderten Unterhaltsrecht zu stärken und Fallstricken aus dem Weg zu gehen.